Komponist


Bereits in Kropps Jugend entstanden seine ersten Klavierwerke, unter anderem das opus 1, die "9 kleinen Variationen", welche zu Studienzeiten fertiggestellt und im Verlag Neue Musik veröffentlicht wurden. Über die im gleichen Verlag veröffentlichte Sonate Nr. 1 schrieb der Musikkritiker Klaus Niehörster von "überquellendem musikalischem Einfallsreichtum, einem extrem hohen virtuosen Anspruch - und vor allem Harmonien. Respekt! Das macht neugierig auf viel, viel mehr."

 

Oft wird man als Komponist gefragt, was man denn für Musik schreibe. Das ist in der heutigen Zeit nur schwer zu beantworten, weil es aufgrund der Menge an kompositorischen Strömungen nur den umstrittenen und fast nichtssagenden Überbegriff der Postmoderne für die heutige Kunstmusik gibt.

 

Am Leichtesten lässt sich beschreiben, was Kropps Musik ist: zumeist bildhaft und programmatisch, alte Traditionen mit dem Neuen verbindend, ästhetisch, tonale Neue Musik, sehr emotional, nie trivial, eine Weiterführung des Postminimalismus.

 

Die Werke wurden bisher an den verschiedensten Orten gespielt: vom Café über die Universität zur kommerziellen Konzertbühne.

 

Ein Kompositionsstudium lehnt Kropp bis heute kategorisch ab. Er geht seinen eigenen Weg des Selbststudiums.

 

Die meisten Werke entstehen für das Klavier, die Kropp als Pianist eigenhändig uraufführt.

 

Neuere Werke erscheinen im Musikverlag B36. Im Jahr 2017 wird sein Debütalbum mit Sonaten und Miniaturen für Klavier erscheinen.